Umckaloabo
Mit dem volkstümlichen Namen Umckaloabo bezeichneten die Angehörigen des im Süden Afrikas ansässigen Zulu-Stammes wesentliche Symptome der Lungen-Tuberkulose, nämlich "schweren Husten". Südafrika ist denn auch die Heimat der sogenannten Kapland-Pelargonie, einer Geranienart, deren Sträucher bis zu einem halben Meter hoch wachsen und violett blühen.
Dem an Tuberkulose erkrankten Briten Charles Henry Stevens ist es zu verdanken, dass die Umckaloabo-Wurzel, die in der afrikanischen Volksmedizin bei Atemwegsinfekten schon seit Jahrhunderten eingesetzt worden war, ihren Eingang in den europäischen Arzneimittelschatz fand. Anlässlich eines Kuraufenthaltes in Südafrika Ende des 19. Jahrhunderts war er von einem Zulu-Medizinmann erfolgreich mit dem Sud aus der Wurzel der Kapland-Pelargonie behandelt worden. Mitte der 20-er Jahre fand die "Stevens-Kur" als Tuberkulose-Behandlung wissenschaftliche Anerkennung, geriet jedoch mit der Entwicklung synthetischer Mittel gegen Tuberkulose zunehmend in Vergessenheit.
Der Umckaloabo-Wurzelextrakt erlebte jedoch Mitte der 70-er Jahre in der Behandlung von akuten nicht-tuberkulösen Atemwegsinfekten eine Renaissance. Heute wird der Wurzelextrakt erfolgreich bei akuten und chronischen Infektionen der Bronchien, der Nasennebenhöhlen und der Mandeln eingesetzt.
Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass er in der Lage ist, krankmachende Viren abzuwehren, die Vermehrung von Bakterien zu stoppen und zähflüssigen Schleim in den Atemwegen zu lösen. Dabei ist das Medikament nicht nur im Akutfall schnell wirksam, sondern es ist auch in der Lage, Entzündungsrückfälle und chronische Verläufe zu verhindern. Mit diesem Wirkprinzip kann eine unnötige oder voreilige Antibiotika-Therapie vermieden werden, denn was das pflanzliche Medikament besonders auszeichnet ist die Tatsache, dass es ohne bekannte Nebenwirkungen ist. Ein wichtiger Pluspunkt für die Behandlung von Kindern ist die gute Verträglichkeit des Extrakts. Denn gerade Kinder erkranken sehr häufig an Atemwegsinfektionen. Mehrere klinische Studien an einigen tausend Kindern bestätigten sowohl die gute Wirkung des südafrikanischen Wurzelextrakts bei Infektionen der Atemwege als auch die ausgezeichnete Verträglichkeit dieser Naturarznei.
Dosierung:
Erwachsene nehmen im akuten Stadium dreimal täglich 20 bis 30 Tropfen, zur Vorbeugung dreimal 10 bis 20 Tropfen.
Die vorbeugende Einnahme in Stress-Zeiten sollte mindestens über eine Woche erfolgen.
Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen dreimal täglich 10 bis 20 Tropfen,
Kinder ab 6 Monaten 5 bis 10 Tropfen.
Die vorbeugende Einnahme in Stress-Zeiten sollte mindestens über eine Woche erfolgen.
Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen dreimal täglich 10 bis 20 Tropfen,
Kinder ab 6 Monaten 5 bis 10 Tropfen.